01.09.2026 in Topartikel Ortsverein

Zum Tode von Adi Bernhardt ein Nachruf von Michael G. Wiel

 
Adi Bernhardt

Im Alter von 87 Jahren verstarb das langjährige Vorstandsmitglied des Ortsvereins und Mitglied des Gemeinderates Ellerstadt. Adi hat über Jahre das Bild das Bild der Gemeinde geprägt. Als Fraktionssprecher und Beigeordneter der Ortsgemeinde (1989 - 1994) hatte er maßgeblichen Einfluss auf die Ortspolitik. Als ich 1984 als Neuling in den Gemeinderat kam, konnte ich mich auf seine Erfahrung stützen. Wir hatten oft gegensätzliche Vorstellungen von Ortspolitik, einigten uns aber immer zum Wohle der Gemeinde. Auch als ich seine Position als Fraktionssprecher übernahm, war er weiter ein wertvoller Ratgeber und Freund für mich. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Adi die Ehrennadel des Landes Rheinlad-Pfalz sowie die Willy Brandt Medaille der SPD verliehen.

Die SPD Ellerstadt wird ihn in Erinnerung behalten. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und den Angehörigen.

28.08.2023 in Fraktion

Luxuserweiterung des Bürgerhauses ! ?

 

Frau Ortsbürgermeisterin

Elke Stachowiak

Bruchstraße 191

67158 Ellerstadt

 

 

 

 

                                                                                                                             Ellerstadt, den 21.08.2023

Anbau und Erweiterung des Bürgerhauses

hier: Schreiben Bündnis 90/ die Grünen vom 01.08.2023

 

Sehr geehrte Frau Ortsbürgermeisterin Stachowiak,

sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates Ellerstadt,

auch die SPD-Fraktion hat sich eingehend mit der Thematik der Erweiterung des Bürgerhauses befasst, welche auch Grundlage der Gemeinderatssitzung vom 20.06.2023 war. Im Vorfeld der nächsten Gremiensitzungen möchten wir auf nachfolgende Punkte eingehen, die Gegenstand unserer Diskussionen waren:

  • Wie erachten die Bau- und Herstellungskosten für den Anbau und die Erweiterung des Bürgerhauses als zu hoch zumal hier nur von Schätzkosten ausgegangen wird und diese bereits über 2,1 Mio. € betragen. Nicht berücksichtigt sind die Kosten des Bebauungsplanes, der Inneneinrichtung, Sanierung UG, Photovoltaikanlage,

und ggf. Ausstattung Küche. Die gute Finanzsituation der Gemeinde sollte nicht leichtfertig auf´s Spiel gesetzt werden. Ein solcher Umbau würde u. E. auch die Gefahr bergen, dass Vereine das Bürgerhaus nicht mehr kostenfrei nutzen könnten (Kommunalaufsicht) und, mit hoher Wahrscheinlichkeit, eine weitere Grundsteuererhöhung nach sich zieht.

  • Des Weiteren würde uns die derzeitige Auslastung des Bürgerhauses interessieren, welche Vereine/Institutionen sind dauerhaft im Bürgerhaus vertreten, wie sehen die Belegungen unter der Woche und am Wochenende aus.
  • Die SPD-Fraktion unterstützt dabei die Anregungen aus dem Schreiben der Fraktion der Bündnis 90/die Grünen die aufkommenden Fragen und Sachverhalte, insbesondere die Auswirkungen auf den laufenden und die künftigen Haushalte, nochmals vorab in einer eigens dafür vorgesehenen Ausschusssitzung zu beraten und vorzutragen.
  • Weiterhin beantragen wir eine Einwohnerversammlung zum Thema Erweiterung des Bürgerhauses, um auch die interessierten Bürgerinnen und Bürger ein offenes Ohr für zu ermöglichen und somit Transparenz herzustellen.
  • Wir möchten auch nochmals ausdrücklich anregen, sich eingehend Gedanken zum Umspannwerk der TWL zu machen und diese auch in ein Gesamtkonzept Erweiterung/Sanierung Bürgerhaus miteinfließen zu lassen.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir als SPD-Fraktion uns weiterhin offen für eine mögliche Umgestaltung des Bürgerhauses zeigen, jedoch muss es aus unserer Sicht finanziell vertretbar sein.

Mit freundlichen Grüßen

René Breier

Fraktionsvorsitzender

 

 

07.05.2022 in Ortsverein

Vor 15 Jahren angelegt

 

Vor 15 Jahre „Ellerstadter Roter“ von SPD angelegt.

Vor 15 Jahren hat der Ortverein Ellerstadt in der Gemarkung  „Am breiten Weg“ eine Ausgleichsfläche der Gemeinde mit dem „Ellerstadter Roten“ bepflanzt. Unter der Schirmherrschaft der damaligen Landrätin Sabine Röhl wurden neue Bäume der Traditionssorte gepflanzt.

(v.l.n.r. Heinz Schäfer †, Manfred Geis, Sabine Röhl †, Wilfried Bernhardt und Helmut Rentz †)

Die Pflege übernahmen Mitglieder und Freunde der SPD Ellerstadt. In den letzten 2 Jahren erfolgten, mangels Men-/Womenpowers, keine Pflegemaßnahmen. Dies, und die geringen Regenmengen, führten zu einer Verschlechterung des Zustandes der Bäume. Für 2022 haben nunmehr Wilfried Bernhardt sowie Angelika und Michael G. Wiel die Bäume geschnitten. „Eigentlich muss das Grundstück auch gemäht und „umgezackert“ werden“, so Bernhardt. „Leider verfügen wir nicht über die notwendigen Maschinen. Vielleicht hilft uns jemand.“

Sollten Sie dieser Jemand sein, setzen Sie sich bitte mit Michael G. Wiel (Tel. 06237 / 6243) in Verbindung.

Wilfried Bernhardt und Michael G.Wiel beim Baumschnitt (2022)

21.03.2022 in Aktuell

Zum Tode von Helmut Rentz (ein Nachruf von Michael G. Wiel)

 

                                                       

                                                       22.09.1947 – 18.03.2022

 

Seine letzte große Ehrung konnte er nicht mehr offiziell entgegennehmen. Die Ehrenbürgerschaft seines geliebten Ellerstadts. Der Tod war schneller. Helmut Rentz verstarb am 18. März 2022 an einer heimtückischen Krankheit.

Helmut Rentz war bis zu seinem Tode aktiver Sozialdemokrat und in dieser Eigenschaft  Gallionsfigur des Ortsvereins Ellerstadt. Im Mai 1976 übernahm er erstmalig den Vorsitz des Ortsvereins und führte diesen bis 1987. Mit seiner Wahl zum Ortsbürgermeister im Jahre 1979 übernahm er auch die Geschicke der Ortsgemeinde und dies für die nächsten 40 Jahre. Zwischen 1996 und 2013 war er erneut Vorsitzender des Ortsvereins. Dieser ernannte ihn 2013 zum Ehrenvorsitzenden. Kommisarisch übernahm er 2019 den Ortsverein erneut und führte ihn bis zu seinem Tode.

Neben seiner politischen Arbeit , er war 20 Jahre im Kreistag Bad Dürkheim, 40 Jahre Mitglied im Verbandsgemeinderat Wachenheim und in weiteren Funktionen tätig, gründete er, mit seiner Gattin Heidi, die Bürgerstiftung Ellerstadt.

Helmut Rentz war ein Mensch, ein Pfälzer, mit Ecken und Kanten. Er wurde geschätzt wegen seiner Kompetenz und der Art, wie er mit Menschen umging.

Wir werden den Menschen Helmut Rentz und seinen Rat vermissen.

                                                       

                                                    

 

04.11.2026 in Aktuell von SPD UB Neustadt/Bad Dürkheim

SPD-Unterbezirk formuliert „Gimmeldinger Thesen“ zur Erneuerung der Partei

 

„In der Partei rumort es. Viele sind unzufrieden, wollen Veränderung“ fasst Christoph Glogger, Moderator der Veranstaltung und eine der beiden Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Neustadt-Bad Dürkheim, die Stimmung in der Partei zusammen. „Deshalb haben wir unsere eigenen Thesen für eine Neuausrichtung der Partei entwickelt.“

 

Entstanden sind die Thesen auf einem Sonderparteitag in Gimmeldingen nach der „open space“-Methode: In 24 offenen Arbeitsgruppen wurden die Themen ausgearbeitet, die die Parteitags-Delegierten zu Beginn benannten. „Keine Vorgaben, keine vorgefertigten Papiere, nur eine gute Moderation des Prozesses“, fasst Isabel Mackensen-Geis, Bundestagsabgeordnete und Co-Vorsitzende des Unterbezirks das Vorgehen zusammen, „Veränderung beginnt damit, dass wir alle Mitglieder beteiligen und ihnen dadurch Verantwortung geben.“
 

So steht es denn auch im Thesenpapier: „[Die SPD] ist die Partei der Debatte und des Mitgestaltens“ (These 1), „sie beteiligt die Mitglieder mit neuen Formaten“ und „Unsere Demokratie braucht eine offene und ehrliche Kommunikation“ (These 2). Die Delegierten fordern, die SPD müsse „zu ihren Werten und ihrer Vision von einer gerechten und nachhaltigen Gesellschaft“ stehen (These3). Deshalb gehe „eine klare und demokratische Haltung immer vor Machterhalt und Posten“. Die „Sozialdemokratie der Zukunft“ brauche“ eine neue Dynamik“ und „neue Strukturen“ mit „offenen Themenforen“ (These 6).
 

Einen diplomatisch verpackten kritischen Hinweis zur aktuellen Führungssituation in der Bundes-Partei gibt es dann auch: „Eine selbstbewusste Partei trennt Regierungsämter von Parteiämtern, um auch in Koalitionen sichtbar und wahrnehmbar zu bleiben. Die Sozialdemokratie klebt nicht an der Macht, sondern stellt die Menschen und eine gerechte Gesellschaft in den Mittelpunkt.“ (These 3)
 

Inhaltlich geht es um Gleichberechtigung und Gewaltfreiheit (These 7), um bezahlbaren Wohnraum (These 8) und eine echte Bürgerversicherung bei Rente und Krankenversicherung (Thesen 11+12). Die Delegierten fordern ein gerechtes Steuersystem mit einer Erbschafts- und Reichensteuer (These 10), ein integratives Bildungssystem (These 13) sowie ein „soziales Pflichtjahr“ für „alle“ (These 14).
 

Beim Thema Migration gehen die Sozialdemokrat:innen in die Offensive: „Integration kann gelingen“ und „Unsere Gesellschaft braucht die Migration von Fachkräften“ (These 16). Es gehe um Vielfalt, um Sicherheit und eine gesellschaftliche Debatte über Gewalt: „Nur ein Ja ist ein Ja“ (These 17). Schließlich: guten Klimaschutz „als Querschnittsaufgabe“ (These 18+19) und eine „starke Wirtschaft“ (These 20) könne es nur in einem „starken und vielfältigen Europa“ geben: „Unsere Vision sind deshalb die Vereinigten Staaten von Europa“ (These 15).
 

Auch bei wichtigen Zukunftsthemen wie social media und KI brauche die SPD „Antworten auf die grundlegenden Veränderungen“, es drohten „gesellschaftliche Verwerfungen“ (These 21). Die SPD verstehe „Künstliche Intelligenz deshalb nicht als Ersatz menschlicher Intelligenz, sondern als neuartiges Werkzeug, das […] zu jedem Zeitpunkt demokratisch kontrolliert“ werden müsse.
 

Dem „um sich greifenden Populismus“ wollen die Pfälzer Sozialdemokrat:innen mit einer klaren Haltung, mit konkreter und verständlicher Politik für die Mehrheit der Gesellschaft und einer ehrlichen und professionellen Kommunikation“ begegnen (These 1). Der „negativen Stimmungsmache und den Fake-News“ bei social media solle ein „positivistischer NeoPopulismus“ entgegen gesetzt werden, „der den Menschen Orientierung und Vertrauen gibt“ (These 22).
 

Die „Gimmeldinger Thesen“, an denen knapp 140 Genossinnen und Genossen aus Neustadt und dem Kreis Bad Dürkheim mitgearbeitet haben, werden nun als Forderungen an die Bundespartei gerichtet. Dort werden aktuell Beiträge zum neuen Grundsatzprogramm gesammelt, das 2027 verabschiedet werden soll. Die Genoss:innen hoffen derweil auf eine breite Debatte in der Partei und der Gesellschaft. „Wir freuen uns über Rückmeldungen und ähnliche Debattenbeiträge. Wir sind erst am Anfang“ sagt Mackensen-Geis.
 

Die kompletten Gimmeldinger Thesen des SPD-Unterbezirks Neustadt-Bad Dürkheim sind hier abrufbar: Gimmeldinger Thesen / September 2026

Alle Termine öffnen.

10.11.2026, 15:00 Uhr - 16:00 Uhr SPD FRAUEN Obrigheim - Autorinnenlesung mit Katrin Tempel

11.11.2026, 19:00 Uhr - 20:00 Uhr SPD-Ortsverein Bad Dürkheim - Dürkheimer Bürger-Treff

12.11.2026, 19:00 Uhr - 20:00 Uhr SPD-Ortsverein Deidesheim - Mitgliederversammlung

14.11.2026, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr SPD-Ortsverein Neustadt - Infostand

17.11.2026, 09:00 Uhr - 10:00 Uhr AG 60plus Neustadt - Sitzung

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